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Kithara »DOS Enabler«

tl_files/kithara_software_gmbh/img/software_boxen/dosbox.jpgMit dem »DOS Enabler« können DOS- und 16-Bit-Windows-Programme auch unter Windows XP, 2000 und NT direkt auf die PC-Hardware zugreifen!

Hinweis: Zum Betrieb von hardwarenahen 32-Bit-Programmen siehe »RealTime Suite«.

Der »DOS Enabler« erlaubt in den meisten Fällen, DOS- und 16-Bit-Windows-Programme auch unter Windows XP, Windows 2000 und Windows NT 4.0 zu betreiben. Trotz einiger Einschränkungen ermöglicht er die eigentlichen Hardware-Zugriffe auf I/O-Register und bestimmten physischen Speicher sowie die Behandlung von Interrupts, so dass diese Programme in den meisten Fällen wieder funktionieren sollten - falls dies die letzten Hürden zum Ablauf der DOS-Programme unter Windows NT, 2000, XP bzw. Windows Server 2003 waren.

Eigenschaften des »DOS Enablers« :

  • Direkte und unverzögerte Zugriffe auf physische I/O-Register (keine Emulation)
  • Direkter Zugriff auf physischen Speicher zwischen C000:0000 und FFFF:FFFF (nur DOS-Programme)
  • Behandlung der meisten Hardware-Interrupts, sofern sie nicht vom System exklusiv belegt sind
  • 16-Bit-Programme lauffähig unter Windows NT/2000/XP/2003 sowie Embedded NT und XP
  • Verschiedene Emulationsmodi von COM-Schnittstellen
  • Umleitung auf andere COM-Schnittstellen, z.B. an USB-Ports, PCMCIA-Cards, PCI-Karten, virtuelle COM-Ports
  • Intelligente Pufferung zur Vermeidung von Datenverlusten

Fragen zum »DOS Enabler« in Verbindung mit Lauer-Software

  • Warum bricht mit den MS-DOS-basierenden Projektierwerkzeugen LCA-PRO und PCS-PRO unter NT-basierenden Betriebssystemen die serielle Übertragung mit einer Fehlermeldung ab?
  • Es gibt im FTP-Bereich der Homepage von SYSTEME-LAUER zwei verschiedene Versionen des KITHARA-DOS-Enabler. Welche Version ist für welches PC-System geeignet?

LAUER - 
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Was der »DOS Enabler« nicht ermöglicht:

  • Direkte Ansteuerung der Grafikkarten oder des Bildspeichers
  • Volle Kompatibilität von DOS- oder BIOS-Funktionen oder des BIOS-RAM
  • Lauffähigkeit in Verbindung mit DOS-Extendern (protected mode)
  • Volle Zuteilung der Prozessorleistung an das DOS-Programm, so dass zeitkritische Routinen ohne Einschränkung laufen

Generell besteht wegen des Windows-Multitaskings leider keine Gewähr für den unterbrechungsfreien zeitlichen Ablauf der Anwendung, wie dies unter DOS der Fall war. Das ist bei der Verwendung des DOS-Programmes für Kommunikationsaufgaben, z.B. an der seriellen Schnittstelle, zu beachten.